Linear Muffin-Tin Orbitals
Ein wichtiges Verfahren zur Lösung des Bandstrukturproblems stellt die
sogenannte
linear-muffin-tin-Methode (LMTO) [And75,Skr83] dar.
Das LMTO-Verfahren erhält man wenn,
man für Definition von
in Gleichung (Basisfunktion) die
Laplace-Gleichung
löst. Es ergeben sich zwei Arten von Lösungen. Die Lösung
ist im Ursprung regulär, wohingegen die Lösung
im Unendlichen regulär ist. Die Lösung (Reguläre Lösung)
kann nach Lösungen, welche am Ort
regulär sind,
in der Form
entwickelt werden. Die Matrix
, welche als
gegeben ist, wird als Strukturmatrix bezeichnet.
Die Matrix
ist nur von den Dreh-
und magnetischen Quantenzahlen abhängig. Diese Matrix ist gegeben durch
mit der Phasenkonvention von Andersen [And75].
Um die Basisfunktion im ganzen Raum
zu bestimmen, setzt man die Funktion
,
welche nur im Zwischenraum
definiert ist, stetig differenzierbar in die Atomkugel fort. Wenn man die
Blochsumme der Strukturfaktoren
bildet, kann man für die Basisfunktion
für
schreiben.
Mit der abkürzenden Schreibweise
erhält man für
und
:
und
Damit sind die linear-muffin-tin-oritals bestimmt und es können leicht die
Energie bzw. Überlappmatrix bestimmt werden und damit die Säkulargleichung
aufgestellt werden.
Um die Säkulargleichung zu berechnen, muss man nur noch die
Gleichungen (
) und (
) in
Gleichung (Basisfunktion) einsetzen
und die Matrixelemente, definiert in der Gleichung (Eigenwertproblem), berechnen.
Mit der abkürzenden Schreibweise
ergibt sich dann